Prämiengutscheine im Rahmen der Bildungsprämie

Hier finden Sie Informationen zu verschiedenen Förderungsmöglichkeiten.


 
Die Bundesregierung möchte die Bildung des Einzelnen fördern. Das Lernen im Lebenslauf ist ein vorrangiges bildungspolitisches Ziel. Um die Bereitschaft jedes und jeder Einzelnen zu unterstützen, durch private Investitionen in die persönliche, allgemeine berufliche Weiterbildung Vorsorge für eine erfolgreiche Beschäftigungs-Biographie zu treffen, führt die Bundesregierung eine "Bildungsprämie" ein.

Die Bildungsprämie fördert grundsätzlich Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind und wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln bzw. Kompetenzen erweitern. Dies reicht vom Lehrgang für ein PC-Programm über Kompakt-Sprachkurse bis hin zu fachspezifischen Fortbildungen, wie etwa einem Grundlagenkurs für Existenzgründer.

Hier die wichtigsten Fördervoraussetzungen, die Sie erfüllen müssen:

  • Einen Prämiengutschein in Höhe von max. 500 € (unabhängig von der Höhe der Veranstaltungsgebühren) können Erwerbstätige erhalten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 20.000 € (oder 40.000 € bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. Mindestens die gleiche Summe müssen sie selbst für die Weiterbildung aufbringen, diese darf nicht vom Arbeitgeber gezahlt werden.
    Der Prämiengutschein ist auch für mehrere Weiterbildungsmaßnahmen nutzbar

  • kein Mindestalter

  • Sie sind mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig, das gilt auch für Selbstständige

  • Sie besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft oder sind befugt in Deutschland zu arbeiten

  • pro Person kann jedes Jahr ein Prämiengutschein ausgestellt werden

  • Informationen zu diesem bundesweiten Angebot finden Sie hier.
    Bundesweite Hotline für Weiterbildungsinteressierte: 0800 2623-000

 

Mit dem „Bildungsscheck Nordrhein-Westfalen“ fördert die nordrhein-westfälische Landesregierung die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung.
Den Bildungsscheck können Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Betriebe erhalten.

Im individuellen Zugang richtet sich der Bildungsscheck an Beschäftigte aus Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von max. 30.000,- Euro (max. 60.000,- Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Dabei sollen ausdrücklich folgende Gruppen angesprochen werden:

  • Zugewanderte bzw. Menschen mit Migrationshintergrund (selbst oder ein Elternteil aus dem Ausland zugewandert)
  • Berufsrückkehrende
  • Beschäftigte ohne Berufsabschluss
  • Un- oder Angelernte oder länger als vier Jahre nicht im Ausbildungsberuf tätig
  • Ältere ab 50 Jahren
  • atypisch Beschäftigte
    • befristet Beschäftigte
    • Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer
    • geringfügig Beschäftigte
    • Teilzeitbeschäftigte bis 20 Stunden/Woche

Im betrieblichen Zugang richtet sich der Bildungsscheck an kleinere und mittlere Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten. Schwerpunkt sind hier Beschäftigte mit einem jährlichen Arbeitnehmerbrutto von maximal 39.000,- Euro.

Eine kostenlose Beratung ist verpflichtend. Übernommen werden anfallende Kursgebühren bis zur Hälfte, höchstens jedoch 500,00 € pro Bildungsscheck. Die finanziellen Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds.

Um vor allem neue Interessenten zu erreichen, gilt: Wer im vergangenen oder im laufenden Jahr an einer beruflichen Weiterbildung teilgenommen hat, erhält leider keinen Bildungsscheck. Dies gilt auch für Weiterbildungsangebote, die in dieser Zeit mit Hilfe eines Bildungsschecks besucht wurden.
Betriebe erhalten bis zu zehn Bildungsschecks in zwei Kalenderjahren.

Informationen zum Bildungsscheck finden sie hier.